Vita

Aktuell arbeitet Constanze Hosemann an einem zeitgenössisches Ein-Frau-Stück, ‚The Medium‘ von Peter Maxwell Davies. 

Die sängerische Laufbahn der gebürtigen Berlinerin startete bereits mit jungen Jahren in verschiedenen Chören, in denen sie in das solistische Fach hineinwuchs. Zahlreiche Konzerttätigkeiten brachten sie schon im Jugendalter in die großen Konzerthäuser Deutschlands wie in München, Berlin, Erfurt, Magdeburg, Köln oder Frankfurt. Aktuell ist sie Mitglied im neuen Kammerchor Berlin.

Als Stipendiatin der Leo-Kestenberg-Musikschule (Berlin) bekam sie Unterricht bei Prof. Eva Kirchner und ersang sich nach bereits im ersten Jahr einen Studienplatz an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg. Ihr Bachelorstudium absolvierte sie in der Klasse von Prof. Geert Smits.
Seit Oktober 2017 studiert sie Master Oper in ihrer Heimatstadt bei Beatrice Niehoff an der Universität der Künste.

Während ihres Studiums bereicherten Eindrücke aus Meisterkursen bei Margreet Honig, Brigitte Fassbaender und Isabel Schaarschmidt ihre Ausbildung. Über viele Jahre erarbeite sie mit Prof. Csilla Schulter neues Repertoire, sowie speziell im Bereich Lied mit Prof. Burkhard Kehring.

In zahlreichen Kirchenmusikengagements konnte sie ihr Solorepertoire präsentieren in Werken wie Bachs oder Saint-Saëns Weihnachtsoratorium, Mozarts Krönungsmesse, Faurés Requiem, Mendelssohns Elias sowie kleinere Kantaten und Hymnen.
Im Bereich Lied schlägt ihr Herz für romantische Literatur und den Impressionismus. Auch mit zeitgenössischen Werken ist sie immer wieder zu erleben. Ihre Liebe für das Spiel lässt sie auch Liederabende in Szene setzen.

Ihre szenischen Fähigkeiten konnte sie mit Prof. Phillip Himmelmann als Hexe in Humperdincks „Hänsel und Gretel“ weiter ausbauen und auf die Bühne bringen, sowie mit Alicia Geugelin als eine Alice in einer Stückentwicklung nach „Alice im Wunderland“ und mit Lara Yilmaz als die Frau in „Voix humaine“ von Francis Poulenc. In Maike Scheels Inzsenierung Mozarts Zauberflöte stellte sie die zweite Dame in herausragender Weise dar. In der Inszenierung des selben Stückes unter der Leitung von Geertje Boeden im Juli 2019 meisterte sie die Herausforderung sowohl die zweite Dame als auch den zweiten Knaben im Spiel und musikalisch miteinander zu verschmelzen.
Im Dezember 2019 spielte sie die Mutter in einer musiktheatralen Stückentwicklung „Mutter sein, wenn ja, wie viele?“ Anfang 2020 übernahm sie die Partie der Gräfin Almaviva in Mozart ‚Le nozze di Figaro‘, eine Produktion der Operation der Künste, dessen Premiere aus pandemischen Gründen leider nicht stattfinden konnte.
Weitere szenische Lehrer waren ihr Johannes von Matuschka und Lars Franke.