Vita

Aktuell erarbeitet Constanze Hosemann sich die Partie der Ariadne aus Ariadne auf Naxos von Richard Strauss.

Im Dezember 2020 absolvierte Ihre szenische Prüfung an der Universität der Künste Berlin mit Bravour. Mit ihrer Darbietung des ‚The Medium‘ von Peter Maxwell Davies zog sie durch die emotionale Intensität und den Gesang ihr Publikum in ihren Bann.

Die sängerische Laufbahn der gebürtigen Berlinerin startete bereits mit jungen Jahren in verschiedenen Chören, in denen sie in das solistische Fach hineinwuchs. Zahlreiche chorische Konzerttätigkeiten brachten sie schon im Jugendalter in die großen Konzerthäuser Deutschlands wie in München, Berlin, Erfurt, Magdeburg, Köln oder Frankfurt. Aktuell ist sie Mitglied im neuen Kammerchor Berlin und als Solistin in der Company Art 2020.

Als Stipendiatin der Leo-Kestenberg-Musikschule (Berlin) bekam sie Unterricht bei Prof. Eva Kirchner und ersang sich bereits im ersten Jahr einen Studienplatz an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg. Ihr Bachelorstudium absolvierte sie in der Klasse von Prof. Geert Smits.
Bis zum Sommer 2021 studierte sie im Master mit dem Schwerpunkt Oper in ihrer Heimatstadt bei Beatrice Niehoff an der Universität der Künste.

Während ihres Studiums bereicherten Eindrücke aus Meisterkursen bei Margreet Honig, Brigitte Fassbaender und Isabel Schaarschmidt ihre Ausbildung. Über viele Jahre erarbeite sie mit Prof. Csilla Schulter neues Repertoire, sowie speziell im Bereich Lied mit Prof. Burkhard Kehring.
Dort schlägt ihr Herz für romantische Literatur und den Impressionismus. Auch mit zeitgenössischen Werken ist sie immer wieder zu erleben. Ihre Liebe für das Spiel lässt sie auch Liederabende in Szene setzen. Aktuell erarbeitet sie ein ganzheitliches Konzept mit dem bildenen Künstler Jens Reulecke für ein Erleben Paul Hindemiths Marienleben.
In zahlreichen Kirchenmusikengagements konnte sie ihr Solorepertoire präsentieren in Werken wie Bachs oder Saint-Saëns Weihnachtsoratorium, Mozarts Krönungsmesse, Faurés Requiem, Mendelssohns Elias sowie kleinere Kantaten und Hymnen.

Ihre szenischen Fähigkeiten konnte sie mit Prof. Phillip Himmelmann als Hexe in Humperdincks „Hänsel und Gretel“ weiter ausbauen und auf die Bühne bringen, sowie mit Alicia Geugelin als eine Alice in einer Stückentwicklung nach „Alice im Wunderland“ und mit Lara Yilmaz als die Frau in „Voix humaine“ von Francis Poulenc. Als zweite Dame in „Die Zauberflöte„ war sie in Inszenierungen von Maike Scheel und Geertje Boeden zu erleben.
Im Dezember 2019 spielte sie die Mutter in einer musiktheatralen Stückentwicklung „Mutter sein, wenn ja, wie viele?“ Anfang 2020 übernahm sie die Partie der Gräfin Almaviva in Mozart ‚Le nozze di Figaro‘, eine Produktion der Operation der Künste, dessen Premiere aus pandemischen Gründen leider nicht stattfinden konnte.
Weitere szenische Lehrer waren ihr Johannes von Matuschka und Lars Franke.